Landläufig
werden die Vermesser oft als "die tollkühnen Jungs mit den
rotweißen Stangen" bezeichnet.
Es
gibt aber auch andere Eindrücke:
Lesen Sie den Aufsatz eines Schülers erschienen 1970 im "Canadian
Surveyor":
"Ein
Vermesser ist etwas, das im Wald herumkriecht und nach kleinen Pfählen
und Steinen Ausschau hält. Wenn er sie gefunden hat, veranstaltet
er eine Art irren Tanz um sie herum mit einer verrückt aussehenden,
dreibeinigen Krücke, an die er sich anlehnt und die er hin und
wieder anschaut.
Wenn er die Pfähle nicht findet, läuft er den ganzen Tag herum
als sei er verwirrt. Manchmal sieht man die Vermesser plattgefahren
von Autos an der Straße liegen, vor allem im Sommer, wenn all
die anderen Verrückten auch draußen sind.
Ein Vermesser hat ein großes Auge und ein kleines zugekniffenes.
Er läuft meistens vornübergebeugt was ihn auch immer so verträumt
aussehen läßt. Sein Gesicht sieht aus wie Leder. Er flucht
furchtbar. Er kann nicht lesen, da er immer etwas zwischen verschiedenen
Gegenständen mißt, dann schreibt er eine Zahl auf in einem
kleinen Buch, die verschieden ist von dem, was auf einer kleinen Karte
steht. Er mißt immer zu einem Pfahl oder Stein ein. Er ist nicht
allzu klug, weil er immer Zeichen auf Bürgersteigen und Straßen
macht, damit er seinen Weg zurückfindet. Seine Hosen sind immer
verschlissen vom Salz der Steine und seine Beine und seine Schuhe sehen
aus, als ob sie aus Schlamm gemacht seien. Die Leute starren ihn an,
Hunde hetzen ihn und er sieht immer heruntergekommen aus.
Ich weiß nicht, warum überhaupt irgend jemand ein Vermesser
sein will."